Schutzkonzept während der Corona-Pandemie

Im Zuge der neuen Hygieneverordnungen haben wir einige Veränderungen im Tagesablauf und an unseren liebgewordenen Ritualen vorgenommen und schon in der Zeit der Notfallbetreuung erfolgreich erprobt und umgesetzt.

 

Sauberkeit und Hygiene

Händewaschen

Mit Unterstützung unseres Wagenmeisters wurde ein abschließbares Schränkchen mit Handwaschbecken, Glaswasserbehälter, Abwasserkanister und Seifenspender an der Außenwand des Wickelstübchens installiert. Des Weiteren gibt es eine zweite ebenso bestückte mobile Waschstation. Eine dritte mobile Station steht morgens vor der Bringzeit allen früh eintreffenden Eltern für das Händewaschen ihrer Kinder auf dem Fahrradparkplatz zur Verfügung.

Raumpflege

Unseren Essplatz im Zirkuswagen, sowie die große Essplane für das Frühstücken im Freien wird vor und nach dem Essen mit einer tensidhaltigen Wasserlösung gereinigt. Die Wickelplätze, draußen und im Wickelstübchen, werden wie zuvor gereinigt und desinfiziert. Nach der Abholzeit werden alle Handwaschstationen gereinigt und desinfiziert. Der Putzdienst der Eltern bleibt in Ablauf und Umfang bestehen und erfährt keine Veränderungen. Die Eltern werden gebeten, öfter als in der Vergangenheit frisches Wasser in dafür vorgesehenen Kanistern zu transportieren und auch Abwasser in den entsprechend beschrifteten Abwasserkanistern zu Hause zu entsorgen. Danke für die große Bereitschaft!

Frischluft

Da wir uns als Waldkinderkrippe die meiste Zeit im Freien aufhalten, verfügen wir über den Luxus einer permanenten natürlichen Lüftung. In der warmen Jahreszeit bleibt bei Regenwetter die Türe des Wagens während der Essenszeit offen.

Alltagsschutzmasken

Die Begleiter*innen verfügen über persönliche Alltagsschutzmasken am Arbeitsplatz, die sie in Situationen mit hohem Ansteckungsrisiko tragen können. In der täglichen Arbeit mit den Kindern verzichten die Fachkräfte auf das Tragen von Schutzmasken, da es für das Wohlbefinden und das Sicherheitsempfinden von jungen Kindern wichtig ist, den Ausdruck des begleitenden Erwachsenen über dessen Mimik „lesen“ zu können.

 

Wickeln, Klöchen

Für den Ablauf der Wickelzeiten und die Begleitung der Kinder in der Phase ihrer „Ausscheidungsautonomie“ ergeben sich keine Veränderungen. Für die Fachkräfte stehen wie gewöhnlich Einweghandschuhe und im Hinblick auf den Arbeitsschutz ein Händedesinfektionsmittel, sowie eine Handpflegecreme zur Verfügung. Die Kinder können sich nach der Wickel- bzw. Klöchenzeit die Hände an einer der Waschstationen reinigen.

 

Gemeinsames Frühstück

Vor dem Frühstück

waschen sich die Kinder an den Waschstationen unter fließendem Wasser und mit einer duftstofffreien, milden Flüssigseife die Hände. Danach beginnen wir mit dem Öltröpfchen-Ritual: Die Kinder wählen unter drei verschiedenen Duftölen einen „Lieblingsduft“ aus, tropfen mit der Pipette einige Öltröpfchen auf die eigene Hand, verreiben diese sorgfältig und schnuppern gerne daran. Die Begleiter*innen haben hierbei die Möglichkeit zu beobachten, ob sich bei einzelnen Kindern eine Beeinträchtigung des Geruchsempfindens bemerkbar macht. Die Handöle bestehen ausschließlich aus hochwertigem Mandelöl und natürlichen ätherischen Duftölen in Bioqualität und dienen als Handpflegemittel für die empfindsame Kinderhaut. So kann die Beeinträchtigung durch häufiges Händewaschen mit Seife ausgeglichen werden.

Während des Essens

achten die Begleiter*innen darauf, dass die Kinder die eigenen Speisen und Trinkflaschen nicht mit anderen Kindern teilen. Der „Teileteller“ kann zur Zeit nur sehr kontrolliert angeboten werden.

 

Begrüßung und Verabschiedung

Vorbereitung

Die Eltern bringen ihre Kinder rechtzeitig in den Morgenkreis. Zuvor haben sie das eigene Kind beim Händewaschen begleitet und das frische Handtuch an dem mit Namen des Kindes gekennzeichneten Trockenplatz befestigt. Alle Eltern werden gebeten, die gesetzlich vorgegebenen Abstandsregeln einzuhalten.

Ablauf

Die Sitzplätze der Fachkräfte stehen im Morgenkreis in ausreichendem Abstand zueinander. Während der Anwesenheit von Eltern in den Tagen der Eingewöhnung eines Kindes wird die Anordnung der Sitzhocker im Hinblick auf den vorgeschriebenen Abstand angepasst. Mehr als fünf Erwachsene sollten während des Morgenkreises nicht gleichzeitig anwesend sein. Als Ausweichmöglichkeiten für diese Zeit stehen den Fachkräften, Praktikant*innen, Hospitant*innen und deren Mentor*innen aus den Fachschulen zwei „Besucher*innen-Bänke“ außerhalb des Kreises zur Verfügung.

Gespräche

Kurze Austauschmöglichkeiten für Eltern mit den Begleiter*innen sind mit Einhaltung der Abstandsregeln wie immer in der Bring- und Abholzeit möglich und erwünscht. Ansonsten gilt für den Ablauf des Abschlusskreises das gleiche Vorgehen wie für den Morgenkreis.

 

Themenabende

Für unsere fünf Themenabende im Jahr, die aus technischen Gründen in Räumen stattfinden müssen, steht uns ab sofort im Glashaus Rieselfeld ein doppelt so großer Raum wie gewohnt zur Verfügung. Hier können die Begleiter*innen bis zu zwanzig Personen zum gemeinsamen Erleben und Dialog willkommen heißen. Vielen Dank, Frau Joos vom Glashaus, für dieses tolle Angebot!

 

Krankheitssymptome

Gesundheits-Selbstauskunft

Seit dem 29.06.2020 können wir unsere Waldkinderkrippe wieder unter Einhaltung der hier aufgeführten Schutzmaßnahmen für alle Kinder öffnen. Bei Eintritt informieren uns die Eltern mittels einer Gesundheits-Selbstauskunft über die aktuelle Unbedenklichkeit einer Teilnahme ihres Kindes am Krippenalltag. Die Eltern verpflichten sich hiermit auch zu einer unverzüglichen Information an die Einrichtungsleitung, falls bei ihrem Kind oder einem anderen Familienmitglied Krankheitssymptome auftreten.

Umgang mit Krankheitssymptomen

Bei Husten, Halsschmerzen, Fieber, Geruchs- und/oder Geschmacksbeeinträchtigungen konsultieren die Eltern ihren Hausarzt oder eine andere medizinische Fachperson, um sich dort beraten zu lassen und einen Befund zu erhalten. Hier bekommen die Eltern auch Auskunft, wann das Kind die Waldkinderkrippe wieder besuchen kann.

Wiedereinstieg

Die Eltern füllen am ersten Tag nach der Pausenzeit ein Formular aus, in dem der Name des Arztes/der Ärztin, das Datum des Praxisbesuchs, sowie das Untersuchungsergebnis kurz beschrieben wird. Das ausgefüllte Formular verbleibt zur Dokumentation in der Waldkinderkrippe. Ein Attest muss nicht vorgelegt werden.

 

Besucher*innen

Während der Öffnungszeiten empfangen wir Gäste nur nach vorheriger Absprache. Es gibt Besucher*innen, deren Anwesenheit ausschließlich in der Öffnungszeit sinnvoll ist, z.B. Schnupperfamilien, die einen Eindruck von dem gelebten Konzept der Waldkinderkrippe bekommen möchten, an einem Praktikum interessierte Hochschulstudent*innen oder Lehrkräfte von Fachschulen, welche sich über den Ausbildungsstand ihrer Schüler*innen informieren wollen. Die Gäste werden gebeten, sich in ausreichendem Abstand zu den Kindern aufzuhalten, sich nach eigenem Bedarf mit einer Alltagsmaske zu schützen und gleich vor Betreten des Platzes die Hände an der Waschstation vor dem Zugangsweg hin zur Waldkinderkrippe mit Flüssigseife zu reinigen. Vor dem Besuch tragen sich die Gäste mit Namen, Adresse, Dauer und Zweck des Besuches in die Gästeliste ein. Diese wird in einem abschließbaren Fach im Zirkuswagen aufbewahrt.

 

Quellen

Unser Schutzkonzept entstand unter anderem auf der Grundlage der von der Unfallkasse Baden-Württemberg zur Verfügung gestellten Informationen: Schutzhinweise für Kindestageseinrichtungen


 

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